Der Spielraum

„Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge
selbst entdeckt.
Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich
sind, berauben wir es gerade dessen,
was für seine geistige Entwicklung
das Wichtigste ist.“
Dr. Emmi Pikler

 

Der Spielraum bietet Kindern ab ca. 7 Monaten einen geschützten Raum und damit die Möglichkeit, sich entsprechend ihren individuellen Entwicklungsbedürfnissen zu bewegen, zu spielen und zu entfalten. Dafür gibt es eine vorbereitete Umgebung, in der sie aktiv sein können.

In der Zeit des Beisammenseins spielen die Kinder mit sich und ihrem Körper, den angebotenen Spielmaterialen unterschiedlichster Natur, erproben neue Bewegungen und nehmen Kontakt mit den anderen Kindern auf. Dabei werden sie achtsam und respektvoll begleitet - sei es beim Entdecken von neuen Tätigkeiten oder bei Konflikten mit anderen Kindern.

Sie als Eltern nehmen beobachtend an diesem „Entdecken“ teil ohne direkt ins Spiel einzugreifen oder mitzuwirken.

Durch Ihre aufmerksame Anwesenheit und Ihrem Interesse am Tun der Kinder kann eine achtsame Begegnung entstehen. Ein Dialog, der die Wahrnehmung in tiefer gegenseitiger Berührtheit möglich macht.

Der Spielraum orientiert sich an den Erkenntnissen von Maria Montessori, Jean Piaget, Elfriede Hengstenberg, Rebeca und Mauricio Wild sowie Emmi Pikler.

Alle 6 Wochen findet begleitend ein Elternabend statt. Dieser bietet Gelegenheit für Fragen - zu Erlebtem in der Gruppe oder im häuslichen Bereich - sowie zum Austausch von Erfahrungen.

 

Leitung der Spielraumgruppe: Gabi Ertl
Montessori Pädagogin (Ausbildung bei C. Kaul und A. Huber), praktische Arbeit mit Kindern seit 1988.
Fortbildungen bei

- R. u. M. Wild
- U. Trischler
- W. Plagge
- U. Strub (Hengstenbergarbeit)
- A. Tardos (Pikler-Pädagogik),
- Basis- und Aufbaulehrgang "Kleinkindpädagogik nach Emmi Pikler" bei Chr. Rainer
- "Sensory Awareness" im Lóczy (Ungarn).


Anmeldung und weitere Informationen bei Gabi Ertl unter 0664 / 1723091.

 

"Von der Geburt an antwortet der Säugling auf das,
was der Erwachsene tut, und wie er es tut."
Dr. Emmi Pikler